Anti Aging Gesicht Natur pur

Haut durch Kollagen aufbauen

Kollagen als Anti Aging Mittel

 

Ich habe einen Selbstversuch gestartet. Wie jede Frau hoffe ich, dass mir meine glatte Haut sehr lange erhalten bleibt.

Es gibt viele Firmen, die Kollagen in flüssiger Form oder als Pulver verkaufen.  Ich habe mich gefragt, woraus es besteht und ob es innerlich eingenommen besser hilft als eine äußerlich aufgetragene Creme. Kann es überhaupt vom Körper aufgenommen werden?

Mein Kollagen Produkt besteht aus Fisch und soll eine bessere Bioverfügbarkeit haben als die Produkte aus Schwein oder Rind. Es riecht komisch und es fällt mir nicht leicht, die Tabletten zu schlucken. Aber was tut man nicht alles für die Schönheit!

 

 

 

 

Kollagen ist ein organischer Bestandteil des Bindegewebes und ist das am häufigsten vorkommende Protein im Körper. Es besteht aus Aminosäuren.

Unsere Zähne, Sehnen, Bänder, Knochen, Knorpel, Blutgefäße und die Haut bestehen aus Kollagen.

Ab dem 25. Lebensjahr nimmt das Kollagen im Gewebe langsam ab, so dass von Jahrzehnt zu Jahrzehnt die Folgen immer deutlicher werden.

Die Haare werden dünner, die Haut wird schlaffer und es machen sich die ersten Falten bemerkbar.

Kollagen wird nicht direkt über die Nahrung aufgenommen, sondern es wird aus den im Körper befindlichen Stoffen hergestellt. Wenn ich Kollagen nicht direkt über die Nahrung aufnehmen kann, was bringt es dann, es künstlich aufzunehmen?

 

Tatsache ist, dass die Kollagen-Moleküle zu groß sind, um über die Haut einzudringen. Daher wird Kollagen in Cremes nur Feuchtigkeit spenden.

Nimmt man Kollagen in Pulverform ein, wird es schnell im Magen oder spätestens Dünndarm in seine Bestandteile zerlegt. Dies sind im Wesentlichen Aminosäuren. Bei einer ausgewogenen Ernährung fehlen diese Aminosäuren nicht, denn sie sind in nahezu allen Eiweißen vorhanden.

Da muss ich nicht lange überlegen – eine eiweißhaltige Ernährung würde doch meiner Haut helfen oder???

Jede Sorte von Fleisch hat viel Eiweiß, aber ich bin kein großer Fleischesser. Also muss mehr Fisch her. Fisch ist auch reich an Eiweiß.

Ei, Hüttenkäse, Magerquark, Joghurt kaufe ich öfter als bisher.

Zu den pflanzlichen Eiweißquellen  gehören Kartoffeln, Gemüsesorten wie Kohlgemüse (igitt, mag ich gar nicht),  Spinat (finde ich auch nicht gut) und  Brokkoli (würde ich schon öfter essen). Außerdem Hülsenfrüchte wie Erbsen, Kirchenerbsen, Linsen und Sojabohnen.

Nüsse wie Erdnüsse, Mandeln, Cashewkerne und auch Kürbiskerne sind reich an Proteinen. Es gibt natürlich viele Quellen, aber ehrlich gesagt weiß ich nicht, was ich mit Hanfsamen anfangen soll. Jeder soll versuchen nah bei seinen eigenen Essgewohnheiten zu bleiben und die Rezepte so einfach wie möglich zu halten.

Es gibt auch Getreidesorten, die reich an Proteinen sind: Dinkel, Roggen, Gerste, Hafer, Hirse und Reis.

Von den ganzen Proteinshakes bin ich ein großer Fan- aber sie sind ziemlich simple und gehen  schnell.

Kollagen wird bei meiner Haut keine Wunder bewirken, aber es soll….

– die Wundheilung verbessern

– gut gegen Haarausfall sein

– bei Gelenkschmerzen helfen

– die Blutgefäße stärken und somit bei Krampfadern helfen

– bei Zahnfleischproblemen helfen

 

Es gibt übrigens einige Faktoren, die den Kollagenverlust beschleunigen:

Zu viel Sonnen, Rauchen, Umweltverschmutzung, verschiedene Schadstoffe, Stress und übertriebene sportliche Aktivitäten aktivieren freie Radikale, die das vorhandene Kollagen zerstören.

Hormonveränderungen in der Menopause sowie die normale Alterung reduzieren die Kollagenbildung.

Darüber hinaus beeinflussen auch medizinische Behandlungen und Medikamente, die die Aufnahme von Vitaminen und Mineralstoffen erschweren, die Kollagenproduktion.

 

 

 

Bei allen Ausführungen handelt es sich ausschließlich um meine persönliche Meinung und meine eigenen Erfahrungen. Es handelt sich nicht um eine ärztliche Beratung und erhebt keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit. Jeder, der meine Tipps anwendet, handelt auf eigenes Risiko. Falls Probleme wie z.B. Allergien oder Unverträglichkeiten auftreten, bitte einen Arzt aufsuchen.