Was für eine geniale Frucht – und ja, sie ist eine Steinfrucht!

Sie ist zwar schwer zu knacken aber Gott sei Dank müssen wir das nicht immer tun. Als ich es mal versucht habe, ist mein Messer dabei kaputt gegangen.

Die Kokosnuss besteht fast zur Hälfte aus Wasser. Ansonsten enthält sie Fett, Ballaststoffe, Zucker, Eiweiß und sehr viele Mineralstoffe und Vitamine.

In Deutschland können wir sie fast immer kaufen, und eine frische Kokosnuss hält sich bei Zimmertemperatur oder im Gemüsefach des Kühlschranks mehrere Wochen.

Wenn Du eine Kokosnuss kaufst, achte bitte darauf, dass es im Inneren blubbert, wenn Du sie schüttelst. Nur dann ist sie frisch, weil sie genug Kokoswasser enthält.

Kokoswasser ist sehr kalorienarm und reich an Kalium. Leider schmeckt es mir nicht, ich esse lieber das Fruchtfleisch.

Kokosmilch wird aus dem geraspelten Kokosfleisch und Kokoswasser hergestellt.

Die Kokosnuss eignet sich zum Kochen und für kosmetische Behandlungen.

 

 

Kokosfett habe ich immer in der Küche und brate alles damit.

Kokosmilch und geriebene Kokosnuss benutze ich oft zum Kochen oder auch zum Backen.

Da ich eine Milchunverträglichkeit habe, esse ich mein Müsli mit verdünnter Kokosmilch. Beim Backen kann ich sehr oft Kuhmilch durch Kokosmilch ersetzen.

Für alle cremigen Gerichte ist Kokosmilch eine gute Alternative zu Sahneprodukten. Sie verleiht Soßen, Suppen und Currygerichten ein exotisches Aroma.

Kokosöl kannst Du auch prima äußerlich verwenden bei der Haut- und Haarpflege.

Viele Shampoos für trockene Haare enthalten Kokosöl. Es ist auch sehr hilfreich gegen trockene, juckende Kopfhaut, was ich immer nach dem Haarefärben habe. Mit Kokosöl beruhige ich meine Kopfhaut. Außerdem werden meine gestressten stumpfen Haare wieder glänzend, wenn ich es in den Längen auftrage.

 

 

Ein wenig Kokosöl zwischen den Handflächen aufwärmen und auf Haare und Kopfhaut einmassieren.

Am besten über Nacht einwirken lassen und am nächsten Tag auswaschen.

Als Haarpflegemittel ist es eher für mitteldicke bis dicke Haare geeignet, sehr feines Haar wird leider durch Kokosöl sehr schwer. Für lockiges Haar ist es sehr gut geeignet.

Die Laurinsäure, die in der Kokosnuss enthalten ist, gilt als Wundermittel für die Haut. Sie wirkt antibakteriell und unterstützt die Haut bei der Heilung. Sie ist ein wirkungsvolles After Sun Produkt, weil sie die Haut vor Entzündungen und Austrocknung schützt.

Für mein Gesicht ist mir Kokosöl zu reichhaltig, aber als Körpercreme-Ersatz finde ich es klasse. Den Kokosgeruch muss man aber mögen – er verfliegt auch nicht nach einiger Zeit wie andere künstliche Düfte.

Mit Kokosöl kannst Du durch regelmäßiges Ölziehen die Zähne aufhellen oder mit diesem Basis-Rezept deine eigene Zahnpaste herstellen.

In einen kleinen Tupperbehälter gibst du:

4 -5 EL Bio Kokosfett

2 – 3 EL Natron

Einige Tropfen Pfefferminz dazu mischen.

Das ist sehr einfach und wirkungsvoll, leider ist mir der Kokosöl Geschmack zu heftig und den öligen Geschmack beim Putzen finde ich sehr unangenehm.